03.10.2019

Kopenhagen gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte der Welt. Und in der Tat wird das Bild der dänischen Metropole von Menschen auf Velos geprägt. Frau und Mann, Jung und Alt, Dünn und fast nie Dick bewegen sich auf Drahteseln fort, die häufig mit Körben versehen sind. Zuweilen sind diese derart gross, dass Kind, Hund und Einkaufstüten darin Platz haben. Das Mieten eines Velos gehört denn auch zu einem Kopenhagen-Trip wie der Besuch des Vergnügungsparks Tivoli.

04.06.2018

Wer hat nicht schon mal statt des Blinkers den Scheibenwischer betätigt? Sich im Linksverkehr fortzubewegen, ist für Ungeübte eine Herausforderung – zumindest, bis das Hirn umgepolt ist, ist im Auto alles, was normalerweise unbewusst abläuft, mit anstrengender Denkarbeit verbunden.

Doch Linksverkehr ist nicht Linksverkehr. So wird in Wales anders gefahren als im benachbarten England; je weiter westlich man vorstösst, desto ausgeprägter sind die Unterschiede. In Wales ist zum Beispiel quasi nieman...

06.04.2018

Das Vorurteil ist weit verbreitet: Amerikaner sind furchtbar oberflächlich. Logisch, wenn dich die Verkäuferin im Geschäft mit «How are you doing?» begrüsst, will sie nicht wirklich wissen, wie es dir geht. Und die ausgeprägte Freundlichkeit des Servierpersonals hängt stark damit zusammen, dass dessen Einkommen zum grössten Teil vom Trinkgeld abhängt. Trotzdem ist mir ein wegen des Trinkgelds motivierter Kellner deutlich lieber als ein mürrischer, wie man ihn bei uns nicht gerade selten antrifft...

22.08.2017

Gothenburg, ein Ort mit gut 3000 Einwohnern, liegt am Highway 80, rund 470 Autokilometer östlich von Denver – etwas despektierlich könnte man auch sagen: in the middle of nowhere! Das 1885 gegründete, anfänglich vorwiegend von schwedischen und deutschen Familien von Eisenbahnarbeitern bewohnte Städtchen bietet kaum touristische Infrastruktur: zwei Kettenmotels und ein paar Fastfood-Restaurants.

Doch für Golfer ist Gothenburg eine Reise wert, laut «Golf Digest» ist der Wild Horse Golf Club ein «wa...

19.07.2017

Während der Championships in Wimbledon wird jeweils nicht nur auf den Tennisplätzen um «Spiel, Satz und Sieg» gekämpft, sondern via soziale und traditionelle Medien auch für die Sache der Frau. Zuweilen werden auf abstruse Art und Weise Dinge vermischt und merkwürdige Argumente zusammengebastelt, selbstverständlich immer im Namen der Gleichberechtigung. Und dagegen kann doch wirklich kein vernünftig denkender Mensch, auch kein Mann, etwas haben, oder?

Es sei denn, die Sache nimmt derart groteske...

12.06.2017

«ESPN – the Worldwide Leader in Sports» lautet der Slogan des US-Sportsenders, dessen Portfolio mehrere Fernsehkanäle, ein Magazin und eine Internetseite in mehreren Sprachen beinhaltet. Guter Sportjournalismus soll unterhaltend sein, aber auch durch Kompetenz glänzen und Einordnung bieten. Gerade in dieser Hinsicht hapert es beim selbsternannt «weltweiten Leader im Sport» zuweilen bedenklich. ESPN verteilt alljährlich Auszeichnungen. Dass die Zuständigen zum Teil etwas durch die US-Brille gucke...

24.04.2017

Immer wieder kommen Betrüger in der Schweiz ungestraft davon, die etwa in Deutschland verurteilt würden. Dies hängt damit zusammen, dass hierzulande von Gesetzes wegen nur belangt wird, wem eine «arglistige Täuschung» nachgewiesen werden kann. Keine Angst, ich gehe an dieser Stelle nicht auf juristische Details ein; dazu bin ich gar nicht befähigt. Mir geht es um den gesunden Menschenverstand. Die Idee der Forderung nach der «arglistigen Täuschung» ist, dass strafrechtlich nur geschützt werden s...

22.04.2017

Die zum Ruaha National Park führende Strasse heisst im Volksmund passenderweise «neverending road». Die Fahrzeit von Dar es Salaam beträgt bei guten Bedingungen mit einem 4X4-Jeep rund zehn Stunden. Die lange Anreise lohnt sich, weil man im Ruaha National Park die spektakuläre Landschaft und die fantastische Tierwelt nur mit wenigen Touristen teilen muss. Am 10. Oktober 2013 schlug Guide Edward uns (meiner besseren Hälfte und mir) vor, ein entlegenes Gebiet in diesem entlegenen Gebiet zu erkunde...

21.04.2017

Fussball war als Bub meine grosse Leidenschaft. Wenn wir in der Sekundarschule Allenlüften im Turnunterricht ab und zu eine ganze Doppellektion kicken durften, war dies für mich und auch für viele Mitschüler das Grösste. Doch eines Tages war ich extrem frustriert, nicht wegen des 4:4-Unentschiedens gegen die Parallelklasse, sondern wegen des Gefühls, beschissen worden zu sein. Immer und immer wieder fand der Schiedsrichter respektive Turnlehrer merkwürdige Gründe, eine gute Torchance durch einen...

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